Matthias (Coyote)

Wohnort: Weikersheim (Ba-Wü)
Aktivität: persönliche Beratung per Mail
Betreuung im Nymphensittich Forum
Ausbau der Futterpflanzendatenbank (Gräser)
Andere Interessen: Tiere, Kochen, Geschichte, Musik, Gräser ;-)
Eigene Tiere: derzeit 8 Nymphensittiche, 2 Stanleysittiche
Kontakt:

Mein Name ist Matthias, ich wurde 1980 geboren und ich wohne als Single im sogenannten lieblichen Taubertal. Mir war schnell klar, dass ich - nach meinem Einzug in die eigene Wohnung - eben diese Wohnung etwas mit Leben füllen wollte. Sprich mir ein Haustier anschaffe. Nach einigem hin und her Überlegen und Abwägen der Bedürfnisse und Anforderungen der verschiedenen Arten war recht schnell klar, dass es gefiederte Mitbewohner werden sollten.

Nach einigen Recherchen im Internet, landete ich dann auf der Nymphensittichseite und meine Wahl fiel daher auch recht schnell auf Nymphensittiche. Bis dann wirklich ein Pärchen bei mir einzog verging noch eine ganze Weile, aber ich nutzte die Zeit um mir etwas Wissen über die kleinen Kakadus anzueignen. Ich war mir auch recht schnell darüber im Klaren, dass nur Abgabe- bzw. Tierheimvögel für mich in Frage kommen. Eigentlich wollte ich erst umziehen, dann die Wohnung geiertauglich machen und danach an Nymphensittiche denken, aber 2 Häubchen die im örtlichen Tierheim abgegeben wurden machten mir da einen Strich durch die Rechnung.

So zogen zuerst diese Beiden (Juno und Lancelot) in einen kleinen (vogelgerecht gemachten) Raum im elterlichen Haus. Bei der Vorbesitzerin nur als Deko betrachtet, und ohne Freiflug mit einem Wellensittichpärchen in einer kleinen Voliere gehalten, waren beide zurückhaltend, abgestumpft und recht teilnahmslos. Also so ganz anders als die unternehmungslustigen Nymphen, die ich aus dem Forum oder auch durch Besuche bei anderen Nymphenhaltern kannte. Besonders den Hahn hatte es sehr mitgenommen, er wurde von den Wellis gerupft und durch mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung hatte er ziemliche Leberprobleme, die sich in grünlichen und gelben Flecken auf dem Gefieder bemerkbar machten. Nach dem Umzug in die eigene Wohnung und der Aufnahme eines weiteren Abgabepärchens (Undine und Orpheus), aber auch durch die Umstellung des Futters auf "gesund, fettarm und abwechslungsreich" verwandelten sich beide in ganz normale Nymphen. die heute ein glückliches Pärchen bilden.

Der "Nymphische Rundumschlag" erfolgte dann im Dezember 2009 durch die Aufnahme 4 weiterer Nymphensittiche (Suki, Spike, Chili und Jakob) und einem Pärchen Stanleysittiche (Lily und Sirius), die dringend ein neues Zuhause suchten. Da ich mir selbst aber ein Maximum von 8 Vögeln gesetzt habe, sollen in naher Zukunft Chili und Jakob in ein gutes Zuhause weitervermittelt werden. Auch für die Stanleysittiche zeichnet sich eine Lösung ab, da es sich bei beiden doch um eine komplett andere Art mit anderen Verhaltensweisen handelt. Mit den Vögeln bekam ich auch eine 3 qm² Alu-Voliere, in der die Geier nun leben, wenn sie nicht gerade während ausgedehnter Freiflugphasen das (Vogel-)Wohnzimmer unsicher machen.

Ich könnte mir ein Leben ohne die Geier inzwischen nicht mehr vorstellen. Obwohl es eigentlich keinen logischen, rationellen Grund gibt, sich die "Schreihälse" und "Nagetiere" in die Wohnung zu holen, bin ich nun total vom Nymphenvirus befallen. Mein Wohnzimmer wurde schon von Anfang an als Vogelwohnzimmer konzipiert und ich teile es gerne mit dem Schwarm. Auch Dinge wie Hirseanbau im eigenen Garten, Kekse für die Vögel backen und frische Äste in die Wohnung stellen, erscheinen mir inzwischen als selbstverständlich und ganz normal. Da ich im Nymphensittichforum viel über Nymphensittiche und ihre Bedürfnisse gelernt habe, teile ich mein Wissen und meine Erfahrung nun gerne mit anderen Nymphensittichhaltern und solchen die es werden wollen.