Jana

Wohnort: Berlin
Aktivität: Organisation / Koordination
Texte der NymphensittichSeite
Ausbau der Datenbanken
HTML-Programmierung
Betreuung in den NymphensittichForen
Bildbearbeitung, Design
Andere Interessen: Fotografieren, Grafikbearbeitung, andere Tierarten, Reisen, Natur, lecker Essen (gern mit einem guten Wein :-)
Eigene Tiere: Ich bin Futtersklave von sechs Nymphensittichen, bis Herbst 2005 lebten auch noch zwei Kaninchen bei uns.
Kontakt:



Wie ich zu den Nymphis gekommen bin:

Ich habe früher gar nichts mit Vögeln anfangen können. Alle gemachten Erfahrungen waren negativ.
Die "blöden Wellis" meiner Oma haben gebissen, wenn man ihnen die viel zu langen Krallen kürzen wollte. Dass die Krallen sich nicht abnutzen konnten, weil die Zwei zeitlebens ohne Freiflug auf zwei Plastikstangen gesessen haben - auf die Idee bin ich nicht gekommen.

Dann habe ich meinen Freund kennen gelernt - er hatte schon immer Vögel und hat versucht auch mich dafür zu begeistern. In einem Zoogeschäft saß ein Papagei, den man füttern konnte. "Der ist total nett, probiers doch wenigstens mal!" Beim Versuch dem Papagei einen Sonnenblumenkern anzubieten, wurde mir kräftig in den Finger gebissen.

Als wir zusammenzogen war klar, dass auch ein Vogel her soll. In der Familie meines Partners gab es Wellensittiche und einen Nymphensittich. Wir wollten uns also auch einen Nymphensittich holen. Wir haben uns im Internet informiert und schnell mitbekommen, dass Einzelhaltung falsch ist.
Wir waren aber trotzdem stur und haben uns "erstmal" einen geholt, mit dem Hintergedanken diesen zu zähmen und dann "später" einen zweiten zu holen. Nach einer Woche plärrte Hannibal ohne Ende und zeigte schon eine ernstzunehmende Fehlprägung auf den Menschen. Es stellte sich heraus, dass Hannibal eine Dame ist, also sollte jetzt schon der Hahn her.

Innerhalb der nächsten drei Tage haben wir also das nächste Tier geholt, ein "100%iger Hahn". Der Züchter hatte aber ebenfalls keine Ahnung, also hatten wir zwei Hennen, die sich auch nicht besonders grün waren. Der nächste Versuch einen Hahn zu holen schlug ebenfalls fehl.

Jetzt wurde es langsam eng, wir wollten eigentlich nur zwei Nymphensittiche, vier war schon ein großes Zugeständnis. Aber wir konnten einfach keine Henne abgeben. Also haben wir angefangen uns selber zu informieren wie man die Geschlechter unterscheidet.

Heute leben bei uns sechs Nymphensittiche, davon "zweieinhalb" feste Paare. Die Tiere haben ganztags das Wohnzimmer zur Verfügung, welches vogelsicher umgebaut / renoviert wurde. Es ist inzwischen voll auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt mit zahlreichen Sitzplätzen in allen Ecken, bunten Wandbildern, tageslichtähnlicher Beleuchtung, pflegeleichten Fußbodenbelägen und einem vergitterten Fenster. Am Gitterfenster können sie von März bis November Wind und Wetter genießen - je nachdem wie lange jemand zu Hause ist. Abends gegen 20:00 Uhr gehen die Tiere in die Schlafvoliere. Diese ist 190 x 80 x 200 cm groß.

Hätten wir mehr Möglichkeiten, würden wir sofort für unsere Lieblinge anbauen. Beim nächsten Umzug werden wir mit Sicherheit unsere Nymphis berücksichtigen ;-)
Weitere Informationen zum Vogelwohnzimmer sind unter diesem Link zu finden.
Informationen zu den Nymphensittichen die bei uns leben unter diesem Link.