Dagmara (Dagi)

Wohnort: Mannheim, Rhein Neckar
Aktivität: Außenarbeit:
Zusammenarbeit mit Tierheimen, Altenheimen und Zoohandlungen
Inhaltliche Gestaltung und Betreuung von Informationsständen bei Veranstaltungen
persönliche Beratung per Mail
Betreuung im Nymphensittich Forum
Andere Interessen:
Eigene Tiere: 2 Nymphensittiche, 5 Rosakakadus und 1 Hund
Kontakt:

Hallo,
ich heiße Dagmara und wohne mit meinem Freund in Mannheim. Geboren bin ich 1981 in Warschau, aufgewachsen in vielen Städten in Europa bis es meine Familie irgendwann in die Pfalz verschlagen hat. Für mein Studium bin ich nach Mannheim gezogen, wo ich das erste Mal den aktiven Tierschutz kennen gelernt habe.

Derzeit leben die beiden Nymphensittiche Max und Jane bei mir. Beide sind weit über 10 Jahre alt und Abgabetiere. Max kam aus Einzelhaltung, Jane hatte ihren Partner verloren. Beide leben auf einem Regal über der Tür. Sie sind meine Türwächter, wie sie treffender Weise von Besuchern bezeichnet werden. Außerdem wohnen noch die Rosakakadus Luise, Jakob und Rosi sowie Paru und Rosa bei uns. Alle Tiere sind Abgabetiere. Unser größter Nichtflieger heißt Spike und ist ein sportlicher Mischlingsrüde.

Schuld an dem ganzen Vogelwahnsinn sind mein erster Freund und meine Mutter. Beide waren vorher schon begeisterte Vogelhalter und schenkten mir meine ersten beiden Wellensittiche. Nach meinem Umzug nach Mannheim, als ich meine Familienwellis nicht mitnehmen durfte, beschloss ich das erste Mal Abgabetiere aufzunehmen. Zunächst waren es Wellensittiche. Irgendwann erzählte ich einer Freundin, dass ich gerne Nymphensittiche hätte - zwei Wochen später saß Kevin bei mir zu Hause. Er war am Grab einer älteren Dame gefunden worden und fand bei mir ein neues Zuhause. Da mir die Suche nach einer Henne zu lange dauerte, entschloss ich mich einen weiteren älteren Hahn aufzunehmen. Später folgten selbstverständlich zwei Hennen. Leider hatte ich von Beginn an nicht dass Glück gesunde Tiere aufzunehmen. Kevin hatte schwere Nierenprobleme, die Hennen Probleme mit Leber, Psychosen sowie Tumoren. Zwar hatte ich damals schon einen vogelkundigen Tierarzt, aber leider konnten die Nymphis nur wenige Jahre bei mir verbringen. Zwischenzeitlich stieg die Anzahl der Nymphen auf sechs, wobei ich mich irgendwann ausschließlich auf psychisch gestörte, behinderte oder chronisch kranke Tiere beschränkt habe. Leider war die Lebenserwartung dieser kleinen Flauschis nicht hoch.



Max und Jane

Mit meinem Studium in Mannheim begann auch meine Tierschutzarbeit. Zunächst beschränkte sie sich auf Internetberatung und Vermittlungen; Kontakte zwischen Suchenden und Abgebenden herzustellen. Später kamen die Käfigeinrichtungsberatung dazu und auch die ersten Kooperationen mit Tierheimen. Diese beinhalteten beispielsweise Informationsstände auf Tierheimveranstaltungen, Vermittlungshilfe, Vor- und Nachkontrollen, Betreuung von kranken Tieren, Fahrten zu vogelkundigen Tierärzten, Bau und Ausstattung von Tierheimvolieren und "Berater sein für alle Fälle". Im Jahr 2007 haben wir auch in den Altenheimen der Umgebung die ersten Volieren umgestaltet und in Privathaushalten ältere Damen mit Wellipaaren betreut.

Es gibt so viel was man noch tun könnte, soviel Bitten von Altenheimen und Privatpersonen stehen offen, aber es fehlen einfach die Leute, die Freude daran haben aktiv außerhalb des Internets für die Vögel tätig zu werden.


Links: Max und Jane, Rechts: Spike