Angelika (Angi)

Wohnort: Weinstadt Baden-Württemberg
Aktivität: Bildbearbeitung
persönliche Beratung per Mail
Betreuung im Nymphensittich Forum
Andere Interessen: Ornithologie und Vogelschutz, Fotografie, Design
Eigene Tiere: 5 Nymphies: Cali, Io, Himalia, Luna und Cassini
Kontakt:

Cali und Himalia lieben Vogelmiere.

Schon mit 3 Jahren waren Vögel für mich faszinierende Tiere. Im Winter saß ich oft vor dem Fenster und beobachtete sie am Futterhaus. Das Interesse für Vögel aller Art ließ im Laufe der Jahre nicht nach, und ich bin in meiner Freizeit oft draußen anzutreffen. Doch nicht nur Steinkäuze und Halsbandschnäpper haben es mir angetan. Schon immer wollte ich auch Vögel halten, doch meine Eltern waren dagegen. Bis mir mit 13 Jahren ein blauer Wellensittich zuflog, dessen Besitzerin ihn nicht mehr zurück haben wollte. Schnell zog ein Weibchen für ihn ein und die Dinge nahmen ihren Lauf.

Eines Tages bekam ich Federn einiger Nymphensittiche und war von der Vielfalt der Farbschläge begeistert. Besonders schön fand ich die Schwanzfedern der Weißkopf-Hennen. Doch da ich wusste, dass ein Nymphensittich-Paar viel anspruchsvoller ist als ein Wellensittich-Paar und auch der Platzbedarf größer ist, musste ich einige Jahre warten, bis ich mir über Nymphensittiche als Mitbewohner Gedanken machen konnte. 2004 zog ich dann mit meinem Freund in eine eigene Wohnung, und wir überlegten lange, ob die kleinen Kakadus zu uns passen.

Es gibt keinen Knoten, den Cali nicht auseinanderfieselt.

Io war, seit Cali und Cassini ein Paar wurden, das fünfte Rad am Wagen...

Im Oktober 2005 zogen dann Cali und Io ein, ein Geschwister-Pärchen. Ostern 2006 kam ein Nymph aus schlechter Haltung dazu, und kurz darauf eine Henne aus dem Tierheim für den Übriggebliebenen. Im Lauf der Zeit stellte sich heraus, dass Io mit Mali aufgrund ihres Alters und ihrer Fehlprägung nichts anfangen konnte. Deshalb überlegten wir, Io in einen Schwarm zu geben, damit er sich eine Henne aussuchen konnte. Doch statt dessen kamen wir zu einem wunderschönen wildfarbenen Nymphiemädchen. Feste Paare haben sich bislang noch nicht gebildet, denn beide Hähne mögen beide Hennen, doch das wird sich mit der Zeit sicherlich herauskristallisieren.

Die kleinen Schreihälse wecken uns morgens mit Hunger-Geschrei, schaffen es sogar, an die Wand zu kackern und nagen alles an, was man nicht schnell genug wegräumt. Das Wohnzimmer ist mehr ein Vogelzimmer, und auf dem Fensterbrett wurden die Zimmerpflanzen durch Golliwoog verdrängt. Trotzdem (oder gerade deshalb?) sind die Schlümpfe aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.
...woran Himalia bisher leider nur wenig geändert hat, weil sie auf Menschen geprägt ist.

Cassini, Luna, Cali und Io kurz nach Lunas Einzug.

Luna fühlt sich von den balzenden Hähnen bedrängt.

Alle Fünf zusammen auf der Voliere.