Hirseart: Weidenröschen




Weidenröschen | |
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| Deutscher Name: | Weidenröschen |
| Botanischer Name: | Epilobium |
| Unterarten: | Es gibt weltweit ca. 190 Arten. |
| Beschreibung: | Weidenröschen sind ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen, die zur Familie der Nachtkerzengewächsen gehören. Ihre kleinen, meist gegenständig angeordneten Blüten sind rötlich, rosa oder weiß gefärbt. Viele Arten haben eine lange Kronröhre und es wird eine schmal lineale Kapselfrucht gebildet. Die austretenden Samen besitzen bei vielen Arten haarige Anhängsel, wodurch sie besser durch den Wind verbreitet werden. |
| Vorkommen: | Auf frischen, nährstoffreichen Lehmböden, auf Waldschlägen von Laub- und Mischwäldern, an Waldwegen, Gebüschen. In fast ganz Europa. |
| Erntezeit: | Juni bis Oktober |
Alle Pflanzenteile sind unbedenklich und dürfen in größerer Menge verfüttert werden. |
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| Verwertbare Teile: | Vor allem die Samen. Aber da die gesamte Pflanze ungiftig ist, kann man sie komplett den Vögeln anbieten. Für die Vögel unbedenklich geeignete Arten sind neben dem Schmalblättrigen Weidenröschen auch das Rauhaarige Weidenröschen, das Rosarote Weidenröschen, das Berg-Weidenröschen und das Kleinblütige Weidenröschen. |
| Wichtige Inhaltsstoffe: | Vitamin C (200 mg/100g Weidenröschenblätter, mehr als Orangen!) |
| Sonstiges: | 1790 entdeckte der deutsche Botaniker Christian Konrad Sprengel am Schmalblättrigen Weidenröschen die Fremdbestäubung. Der volkstümliche Name Trümmerblume stammt vermutlich aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, als diese Pionierpflanze sich stark auf den von Luftangriffen und Bodenkämpfen entstandenen städtischen Schutt- und Trümmerflächen ausbreitete. Da sie sich auch nach Waldschlägen oder Waldbränden auf den entstandenen Lichtungen sehr schnell ausbreiten, bekam sie in Alaska und Kanada den Namen "Fireweed" und man findet sie sogar im Wappen des kanadischen Yukon-Territoriums. |
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| Verwendete und weiterführende Literatur | |
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