Hirseart: Pepperoni und Chilischote - Futterpflanzen für Sittiche und Papageien - Nymphensittich Seite
  

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Pepperoni und Chilischote

Deutscher Name:

Pepperoni und Chilis
Syn.: Gewürzpaprika, Peperoni, Pfefferoni, Peperoncini, Spanischer Pfeffer, Roter Pfeffer, Cayennepfeffer

Botanischer Name:Capsicum annuum
Unterarten:

Die Paprika bilden eine ganze Gattung.

Beschreibung:Paprika. Pepperoni und Chilischoten gehören alle der Art Capsicum Annuum an, es handelt sich also nur um Varietäten. Erst seit den 50er Jahren gibt es mit der Gemüsepaprika milde Sorten, die kaum noch Scharfstoffe enthalten. Der für die Schärfe verantwortliche Stoff ist Capsaicin.

Botanisch gesehen sind die Früchte der Pflanze Beeren. Man kann das ganze Jahr Paprika-Früchte in den verschiedensten Züchtungen kaufen. Dabei unterscheiden sich Form, Farbe und Geschmack zum Teil erheblich.

Die einjährige krautige Pflanze wächst 40 bis 100cm hoch. Die lanzettartigen (eiförmigen) Blätter laufen spitz zu. Nach Anzucht in Töpfen oder Gewächshäusern werden die Pflanzen erst dann ins Freie gesetzt, wenn die Temperaturen dauerhaft über 15°C liegen. Sonne, Wasser und lockerer Boden sind Vorraussetzungen für eine gute Ernte. Die Pflanze sollte man an Stäben befestigen.

Vorkommen:

Ursprünglich wahrscheinlich das heutige Mexiko. Paprika wird heute weltweit angebaut.

Erntezeit:Paprika wird ganzjährig im Handel angeboten.
Diese Pflanze ist umstritten oder in Teilen giftig.
Es kann Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen geben.
Bitte die Beschreibung gründlich lesen!
Verwertbare Teile:Pepperoni und Chilischoten können sowohl frisch, als auch getrocknet verfüttert werden. Trotz der enormen Schärfe nehmen viele Vögel sie gern auf. In vielen Futtermischungen für Papageien sind getrocknete Chilis enthalten.

Da nichts bekannt ist, ob wie bei der Tomate die Pflanze evtl. giftig ist, diese nicht verfüttern!

Sonstiges:Die Chilischote wurde von Christoph Kolumubus aus ihrer mittelamerikanischen Heimat nach Europa gebracht. Sie galt erst als exotische Zierpflanze und wurde erst vom 17. Jh, an auch gegessen.

Reife Paprika enthalten bis zu 6 % Zucker. Paprika enthält viel Vitamin C (etwa 0,1 %) und ist reich an Provitamin A. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Kalium, Magnesium und Calcium.

Paprika soll appetitanregend und verdauungsfördernd wirken. Sie soll außerdem Nervenschmerzen lindern können.

Verwendete und weiterführende Literatur
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