Hirseart: Hagebutte - Futterpflanzen für Sittiche und Papageien - Nymphensittich Seite
  

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Hagebutte

Deutscher Name:Hagebutte
Synonyme: Hägen, Hetscherl, Hiffen, Hiften und Rosenäpfel
Botanischer Name:Rosa Canina
Unterarten:

Alle Rosenarten, z.B. Wildrosen, wie die Hundsrose / Heckenrose (Rosa canina)

Beschreibung:

Rosen sind Sträucher aus der Familie der Rosengewächse. Sie alle bilden Hagebutten aus. Die Hagebutte ist eine Frucht mit rotem Fruchtfleisch die viele kleine Nüsse enthält (Sammelfrucht).

Grundsätzliche Merkmale der Wildrosen sind ungefüllte Blüten mit fünf Kronblättern und stachlige Zweige. Die Zuchtsorten variieren noch stärker im Aussehen.

Vorkommen:

Vor allem in Gärten/Hecken, es gibt aber auch wild wachsende Hagebutten.

Man findet Rosensträucher vor allem auf der Nordhalbkugel.

Erntezeit:Von September bis April.
Diese Pflanze ist umstritten oder in Teilen giftig.
Es kann Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen geben.
Bitte die Beschreibung gründlich lesen!
Verwertbare Teile:Das Fruchtfleisch und die Samen, welche auch im Futtermittelhandel erhältlich sind, können gefressen werden. Es empfiehlt es sich die Früchte zu halbieren.

Ganze getrocknete Früchte werden meist von den Tieren nicht angenommen, da sie zu groß und hart sind.

Verletzungsgefahr durch die Dornen - deshalb bitte nur die Früchte anbieten!

Sonstiges:

Bei der Ernte sollten die Früchte glänzend rot sein und nicht zu hart. Oftmals sind Hagebuttenfrüchte nach dem ersten Frost ideal.

Hagebutten lassen sich problemlos einige Tage im Kühlschrank lagern. Man kann sie auch gut einfrieren. Die Konsistenz ändert sich durch diesen Vorgang kaum.

Die Nüsschen verursachen bei Hautkontakt einen leichten Juckreiz. Dies stört die Vögel allerdings nicht.

Hagebuttensaft beinhaltet den 15-fachen Vitamin-C-Gehalt von Orangensaft! Auch Vitamin A, B1, B2, E und K sowie Mineralstoffe, Spurenelemente, Tannine und Pektine sind in nennenswerter Menge enthalten.

Die Hagebutte wird dank des hohen Vitamin-C-Gehalts gern bei Erkältungen angewendet und wird mancherorts zu Marmelade verarbeitet.











Verwendete und weiterführende Literatur
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