Hirseart: Fichte - Futterpflanzen für Sittiche und Papageien - Nymphensittich Seite
  

Futterdatenbank für Nymphensittiche (219 Einträge)



Fichte

Deutscher Name:Gemeine Fichte, Syn.: Rottanne, Schwarztanne
Botanischer Name:Picea abies
Unterarten:

Etwa 40 Fichten-Arten u.a. Serbische Fichte, Sargent-Fichte, Weiß-Fichte. Die Gemeine Fichte ist der einzige in Mitteleuropa natürlich vorkommende Vertreter der Gattung der Fichten.

Beschreibung:

Die gemeine Fichte ist ein immergrüner Nadelbaum mit schlanker Krone und abstehenden Ästen, der bis über 50 m hoch werden kann und zur Familie der Kieferngewächse gehört. Die Nadelblätter sind vierkantig, spitz und rings um die Zweige angeordnet. Der Blütenstand besteht aus weiblichen und männlichen Zapfen. Erstere werden bis zu 15 cm lang. Die jungen Zapfen sind von rötlicher Färbung. Die männlichen sind kleiner und schlanker und liefern den Blütenstaub. Die Zapfen sind vielschuppig, hellbraun, länglich und hängen als Ganzes herunter.

Vorkommen:

Mitteleuropa bis Ostasien

Erntezeit:Ganze Äste rund ums Jahr. Samenreife in den Zapfen: September bis November
Diese Pflanze darf nur in Maßen verfüttert werden.
Bitte die Beschreibung gründlich lesen.
Verwertbare Teile:

Zweige frisch vom Baum, Zapfen auch getrocknet

Zweige von Nadelbäumen immer nur in Maßen anbieten (ätherische Öle!) und gründlich auf Harz kontrollieren! Am besten eignen sich junge Triebe mit den noch weichen Nadeln.

Sonstiges:

Fichten können bis zu 600 Jahre alt werden. Neben der Kiefer ist die Fichte die häufigste Baumart in Deutschland und ein wichtiger Holzlieferant. Ihre Inhaltsstoffe sind ätherisches Öl, Terpentinöl, Harz, Glykosid Picein, Gerbstoff und Vitamin C. Das ätherische Öl verwendet man arzneilich bei Infektionen der Atemwege oder äußerlich im sog. Fichtennadel-Franzbranntwein zur Durchblutungsförderung bei Muskelschmerzen.

Wegen dem starken ätherischen Öl sollten die Zweige nur selten in kleinen Mengen gegeben werden und zuvor auch auf harzige Stellen untersucht werden. Das Harz könnte zu Kropfreizungen führen und das Gefieder verkleben. Harzfreie Zapfen, direkt vom Baum, können auch zum "Schreddern" gegeben werden. Von manchen Vögeln werden die darin enthaltenen kleinen Samen gern gefressen. Um sicher zu gehen, dass die Bäume nicht mit chemischen Insektiziden bespritzt wurden, sollte man nur Äste von Bäumen aus dem Garten verwenden. Außerdem müsste man zuvor die Erlaubnis des Försters bzw. Besitzers einholen.

Verwendete und weiterführende Literatur
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