Zwiebel

Deutscher Name:

Zwiebel, Zwiebellauch, Gartenzwiebel

Botanischer Name:Allium cepa
Unterarten:

Als alte Kulturpflanze wurden unzählige Sorten gezüchtet.

Beschreibung:

Die Küchenzwiebel gehört zur Familie der Liliengewächse. Sie ist eine zweijährige Kulturpflanze. Ihre Blätter sind röhrenförmig, der Stängel wächst aufrecht, ist im unteren Teil verdickt und schließt mit einer Dolde weißer Blüten ab. Die Farbe und Form der Zwiebelknolle sind je nach Sorten sehr unterschiedlich. Das Gleiche gilt auch für den Geschmack und die Schärfe.

Vorkommen:

Sie stammt ursprünglich vermutlich aus den Gebirgsregionen des heutigen Afghanistans, Pakistans und Iran. Dort wächst noch heute ihre wilde Urform. Bei uns wird sie seit über 5000 Jahren als Gemüsepflanze kultiviert.

Erntezeit:ganzjährig im Supermarkt erhältlich
Bei Eigenanbau: je nachdem ob Winter- oder Sommerzwiebel ab Juni oder im August / September. Kann auch auf dem Balkon in Kübeln gezogen werden.
Verwertbare Teile:

roh oder gekocht, Zwiebel und grüne Triebe

ACHTUNG: Das Füttern von Zwiebeln bei Tieren ist umstritten, siehe unter dem Punkt "Sonstige".

Sonstiges:

Während Volker Würth (2001, Obst, Gemüse und exotische Früchte für Papageien und Sittiche) die Zwiebel für Papageien und Großsittiche als geeignet beschreibt, wird sie bei Marlies Busch (2009, Pflanzen für Heimtiere) zusammen mit Bärlauch, Schnittlauch, Lauch und Knoblauch als stark giftig für Vögel angegeben. Darin enthaltene Toxine lassen die roten Blutkörperchen platzen.

Auf Anfrage bei der UNIVERSITÄT ZÜRICH, Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, erhielten wir die Antwort, dass in der Fachliteratur nichts zu finden ist, ab welcher Dosis Allium spp. giftig für die Vögel wirkt. Es wurde empfohlen den Richtwert für Hund und Katze zu nehmen: "Maximale mittlere Tagesdosis" von frischem Knoblauch oder Äquivalent: "Katzen und Hunde": 4 g/Tier.

Selber haben wir nach Verfüttern von Zwiebeln / Lauch keine negativen Effekte feststellen können. Die Entscheidung ob Zwiebeln verfüttert werden, kann dem Tierhalter jedoch nicht abgenommen werden.

Die Küchen-Zwiebel gilt seit Jahrtausenden in vielen Kulturen als wichtige Heilpflanze. Sie ist reich an Kalium, Calzium, Fluor und Zink, Provitamin A und Vitamin C. Ähnlich dem Knoblauch und Bärlauch, wird auch der Zwiebel wegen ihrem hohen Schwefelgehalt und Gehalt an ätherischen Ölen eine blutreinigende Wirkung nachgesagt. Außerdem soll sie antibakteriell und gegen Darmparasiten wirken und die Ausscheidung der Gallenflüssigkeit und Harnsäure fördern.

Von einigen Vögeln scheint sie gern gefressen zu werden. Man kann sie kleingeschnitten unter Keim- oder Kochfutter mischen. Allerdings werden die milderen Sorten bevorzugt. Oft wird das junge Grün besser angenommen. Bitte unbedingt auf dunkle kühle Lagerung achten und vor dem Verfüttern auf Schimmel, der sich gern zwischen den Häuten bildet, kontrollieren!

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