Rispenhirse

Deutscher Name:

Rispenhirse

Botanischer Name:Panicum miliaceum
Unterarten:

Es gibt etliche Arten, die nur schwer zu unterscheiden sind. Bekannt sind u.a. gewöhnliche Hirse, Echte Hirse,
Speisehirse, french-millet, Broomcorn, Ravi,
gelbe Hirse, weiße Hirse, schwarze Hirse, Silberhirse, Platahirse

Beschreibung:

Die Rispenhirse gehört zur Familie der Gräser und ist eine einjährige Pflanze. Sie kann Wuchshöhen von 30 bis 100, selten bis 150cm erreichen. Ihre 2-5 mm dicken Stängel sind aufrecht und meist an den unteren Knoten verzweigt.

Der ca. 10-30cm lange Blütenstand ist aufrecht bis überhängend, locker bis dicht. Nach unten hin ist er häufig von der obersten Blattscheide eingehüllt. Die Fruchtstände färben sich je nach Art in der Reife weiß, strohfarben, rötlichbraun, orange, grün, olivbraun bis schwärzlich.

Vorkommen:

Ursprünglich stammt die Rispenhirse aus Zentral-Asien. Rispenhirse kommt mit wenig Wasser aus und wächst auch auf kargen Böden. Daher wird sie in vielen Teilen der Erde angebaut. Zum Beispiel in Afrika, Russland, China und im Mittelmeerraum. In Mitteleuropa wächst sie manchmal wild auf Schuttplätzen und Bahnanlagen. In Gärten verwildert sie meist aus Vogelfutter.

Im Handel wird meist nur die Silberhirse noch in der Rispe angeboten. Sie eignet sich auch gut für den Anbau im eigenen Garten.

Informationen zum Anbau im eigenen Garten finden Sie unter diesem Link.
Erntezeit:Getrocknete Rispenhirsen kann man ganzjährig kaufen. Halbreife Hirse kann man ab Ende Juni bis September ernten.
Verwertbare Teile:

Halbreife und reife Samenstände. Die Rispen hängt man dazu in die Voliere. Sie dienen einer artgerechte Beschäftigung, da sich die Vögel für diesen Leckerbissen gern richtig anstrengen.

Halbreife und und reife Rispenhirse lässt sich sehr gut auf Vorrat einfrieren. Zum Auftauen einige Minuten in warmes Wasser legen.

Die losen Körner der Silberhirse eignen sich gut als Keimfutter. Einweichzeit: 6 Std., Keimdauer: 2 Tage.

Sonstiges:

Die Kultivierung diverser Hirsesorten hat ihren Ursprung in Afrika und in Asien. Im China ca. 4500 v.Chr. galt die Pflanze als heilige Pflanze. Große Bedeutung in der afrikanischen und asiatischen Ernährung erlangte die Hirse bereits 2500 v.Chr. Sie war die erste kultivierte Pflanze. Nach Europa gelangte sie mit dem Christentum.

Rispenhirse ist die häufigste Hirseart in den Vogelfuttermischungen und sehr variationsreich.
Die Vegetationszeit der ca. 50 - 60 cm hohe Rispenhirse-Pflanze beträgt je nach Standort und Sorte 60 bis 90 Tage. Sie lässt sich auch unkompliziert im eigenen Garten ansäen.

Alle Hirsearten haben einen hohen Mineralstoffgehalt. Vor allem Calcium, Eisen, Fluor, Fol- und Kieselsäure sind besonders erwähnenswert. Allerdings schwanken die Werte je nach Sorte. Hirse gehören zu den kohlenhydratreichen Samen in den Futtermischungen. Sie haben zudem einen geringeren Fettgehalt als Spitzsaat oder Haferkerne. Hirse enthält kein Gluten und wird deswegen z.B. bei Darmerkrankungen wie Zöliakie anstatt von Getreide gegessen.

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Grüne Hirseart:

Silberhirse - Panicum Miliaceum:

Schwarze Rispenhirse -
Latein: Panicum Miliaceum / Broomcorn Millet:

Besonders begehrt sind halbreife Rispen::

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